Erweiterung des Agger-Warnsystems mit Bodenfeuchte

Das operationelle Aggerwarnsystem summiert für Teileinzugsgebiete der Agger (Nebenfluss der Sieg) den vom Radar dort abgeschätzten Niederschlag laufend auf und gibt automatisch Warnungen an die jeweiligen Kreisbehörden per SMS und Email wenn festgelegte Schranken für die Niederschlagsmenge überschritten werden. Das Verfahren berücksicht dabei nicht den Sättigungsgrad des Bodens z.B. durch Niederschlag der an den Vortagen gefallen ist. Da ein gesättigter Boden aber mehr und schneller Abfluss erzeugt als ein trockener Boden fehlt eine wichtige Komponente. Diese soll nun in das Verfahren eingearbeitet werden.

Methodik

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein statistisches Verfahren angewandt werden, um aus der Zeitreihe des jeweiligen Gebietsniederschlags und der Zeitreihen von Wind, Feuchte und Temperaturzeitreihen der MIUB-Klimastation direkt auf die Zeitreihe des Ablusses zu schließen.

Daten und Programme

Zeitreihen der MIUB-Klimastation liegen vor. Abflusszeitreihen verschiedener Teileinzugsgebiete der Agger werden vom Aggerverband zur Verfügung gestellt.

Anspruch

In der Arbeit erlernt man den Umgang mit einem operationellen Uberflutungswarnsystem, die Erstellung eines statistische Vorhersagesystems. Dazu sind FORTRAN- und IDL-Kenntnisse notwendig, bzw. werden erlernt.

Einbindung in folgende Unterarbeitsgruppe

Dirk Meetschen (Aggerwarnsystem)
Felix Ament (Bodenfeuchtemodellierung)
Rene Grasselt (Bodenfeuchtemodellierung)

Angeboten: 10. März 2006
Angenommen:

msthesis_proposed/radwarn_bodenfeuchte.txt · Last modified: 2006/12/05 07:08 by simmer
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