Der Bachelor in Meteorologie und Geophysik

Ab dem Wintersemester 2021/22 wird es an der Universität Bonn den Studiengang Bachelor in Meteorologie und Geophysik (B.Sc.) geben. Dieser wurde durch die Agentur ACQUIN akkreditiert Die Zulassung erstreckt sich bis zum 30.9.2027. Die Aufnahme des Studiums ist nur zum Wintersemester möglich!

Der Studiengang ist auf 6 Semester ausgelegt, die einzelnen Lehrveranstaltungen (LV), also die Vorlesungen, Übungen, Seminare und Praktika sind Modulen zugeordnet. Jedes Modul wird mit einer oder zwei Prüfungen abgeschlossen.

Übergeordnetes Ziel des Bachelorstudiengangs Meteorologie und Geophysik ist die Erlangung von Kenntnissen und Fertigkeiten, die zur Ausübung des Berufs des Meteorologen oder des Geophysikers befähigen. Dies umfasst im weitesten Sinne die Fähigkeit zu einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Betrachtung, Analyse und Vorhersage der Physik von Umweltveränderlichkeiten, die in oder mit der Atmosphäre einhergehen.

Zum erfolgreichen Abschluß mit dem Titel "Bachelor of Science (BSc) in Meteorologie und Geophysik" sind 180 Leistungspunkte aus dem im Studienverlaufsplan dargestellten Angebot zu erwerben. Die Punkte werden erst gutgeschrieben, wenn alle zu einem Modul gehörigen LV erfolgreich abgeschlossen sind.

Als Lernergebnis bietet der Bachelorstudiengang Meteorologie und Geophysik Grundlagenwissen der Meteorologie und Geophysik, gleichzeitig aber auch die Anwendung, Umsetzung und Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse. Mit Abschluss des Studiengangs haben die Studierenden die folgenden fachspezifischen Kompetenzen:



  • Auf der Basis der üblicherweise zu Verfügung stehenden Beobachtungen (einschließlich der Fernerkundung) können die Studierenden eine Diagnose der atmosphärischen Dynamik vornehmen
  • Die üblicherweise zur Verfügung stehenden Prognosen können wissenschaftlich korrekt interpretiert und ausgewertet werden
  • Beobachtungsdaten der Atmosphäre können wissenschaftlich interpretiert und ausgewertet werden
  • Diese Erkenntnisse können in wissenschaftlich angemessener Weise und in korrekter Formulierung schriftlich und mündlich präsentiert werden
  • Die Studierenden haben ein Bewusstsein für die ökonomische und/oder politische Relevanz der Aussagen entwickelt
  • Es werden folgende allgemeine Schlüsselqualifikationen vermittelt: Programmierung, Informationstechnologie, Präsentationstechnik, Teamfähigkeit, Benutzung von Fremdsprachen
  • Es werden Kenntnisse über nationale und internationale Organisationen vermittelt
  • Im Rahmen des Moduls met660, einem speziellen Wahlpflichtbereich, kann mit einem Praktikum bei einer Organisation oder Firma, die Meteorologen oder Geophysiker beschäftigt, ein Einblick in die Berufswelt gewonnen werden
Absolventen des Bachelorstudiengangs Meteorologie und Geophysik können gemäß der Laufbahnverordnung im gehobenen Dienst beim Deutschen Wetterdienst (DWD) Verwendung finden. Das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr bietet sogar ein lukratives Stipendium für das Studium der Meteorologie und Geophysik an.

Die vielfältigen Anforderungen diverser Nutzer von Wetterinformation legen auch die privaten Wetterdienstleister als potentielle Arbeitgeber nahe. Ein weiterführendes Studium im Studiengang Master in Physik der Erde und Atmosphäre ist möglich.

Die Inhalte und Prüfungsbedingungen der einzelnen Module sind dem Modulhandbuch zu entnehmen (bitte Hinweis unten beachten).

Dokumente zum Studieninhalt:
  • Studienverlaufsplan
  • Modul-Handbuch mit Studienverlaufsplan als pdf

    Ansprechpartner:
  • Studienberatung: Dr. Th. Burkhardt (tom@uni-bonn.de)
  • Aufnahme- und Prüfungsfragen: Prof. Dr. A. Hense (ahense@uni-bonn.de)
  • Alle Fragen zur Einschreibung regelt das Studierendensekretariat
  • In der 2. Studienwoche (!) muss das Antragsformular für die
    Zulassung zur Bachelorprüfung abgegeben werden. (Ausschnitt aus der PO)
  • Prüfungsordnung mit Satzungsänderungen:

  • Amtl. Prüfungsordnung von 2020 als pdf
  • zugeh. Modulplan der Prüfungsordnung als pdf

  • MitgliederInnen des Prüfungsausschusses

    Stand: 14.12.2020   Erstellt von: tom@uni-bonn.de


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