Rechtliche Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums der Meteorologie ist ein Abitur aus dem Geltungsbereich des Grundgesetzes oder ein dem gleichgestellter Abschluß.

Wichtige innere Voraussetzung ist die Freude
Dienlich ist natürlich eine gute mathematisch-physikalische Vorbildung aus der Schule. Das bedeutet aber nicht, daß man unbedingt Leistungskurse in beiden Fächern absolviert haben muß. Wichtiger ist es, Spaß daran zu haben, sich mit Mathematik und Physik zu beschäftigen und den Willen zu haben, die Lehrinhalte mit evtl. großem Arbeitsaufwand (Übungen, Hausaufgaben) aufzunehmen.

Das Beherrschen der englischen Sprache im Niveau des normalen Schulenglischs wird vorausgesetzt. Weiterführende Sprachkurse können im Rahmen des Studiums ("Freier Wahlpflichtbereich") absolviert werden.

Entscheidend für den Erfolg im Studium ist nicht das Vorwissen aus der Schule, sondern die Bereitschaft, sich im Studium die dargebotenen Inhalte zu erarbeiten. Viele Probleme im ersten Semester bestehen nicht im fachspezifischen Verständnis. Vielmehr muss man sich umstellen vom stark betreuten und überwachten Schulbesuch auf den Studienbetrieb, der in der Regel keine Präsenzpflicht verlangt. Oft werden die elterlich organisierten Wohnverhältnisse gegen die erste eigene Wohnung getauscht, die zu der hohen Arbeitsbelastung von deutlich über 40 Stunden pro Woche für das Studium Zeitaufwand für die eigene Lebensorganisation verlangt. Mancher Schüler, der gute Noten gewöhnt war, muss ggf. lernen, mit schlechten Noten oder nicht bestandenen Klausuren umzugehen.

Auch die Entfernung zu Familie und Freunden ist für manchen Studienanfänger ein Problem. Daher sollte die Wahl des Studienortes nicht allein nach fachlichen Gesichtspunkten vorgenommen werden, sondern es sollte dem Wohlfühl-Aspekt eine angemessene Bedeutung eingeräumt werden. Ein Besuch der Stadt und des Instituts vor der Einschreibung ist sehr empfehlenswert.

zurück zur Hauptseite der Studienberatung
zu den Studienorten